Steige zum Glockenturm der Georgskirche, blicke über rote Dächer bis zur Skizze der Alpen. Unten verheddern sich Gassen wie Schnüre, die das Meer zusammenhält. Höre Straßenmusiker, rieche Kalamare im Knoblauchduft. Sprich mit Kunsthandwerkerinnen über Pigmente und Salz. Diese Nähe setzt sich fest, nicht als Postkartenmotiv, sondern als lebendige Zugewandtheit, die in stillen Momenten wieder auftaucht und lächeln lässt.
Am Kai klappern Masten, in Hinterhöfen klopft jemand an Holz, und über Wäscheleinen rutschen Klammern im Wind. Setz dich zu älteren Herren, die Karten spielen, und höre Geschichten vom Wetter und vom Fang. Frag nach einem Tipp für die beste Suppe des Tages. Diese Gespräche sind Geschenke ohne Verpackung, sie kosten Zeit statt Geld und bleiben doch besonders leicht im Gepäck des Herzens.